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Voller
Stolz präsentieren Tears Of Mystigma ihr neuestes Release,
die 4-Track-CD „Higher Circumstance“! Die vier Stücke
entwickeln den auf dem letzten Album „Reflect Project: Colder
Side“ eingeschlagenen Kurs konsequent weiter! Verstärkt
Einzug haltende elektronische Facetten fügen sich hervorragend
in die so unverkennbare dunkel-melancholische Atmosphäre der
Band ein!
Eingängige und energiegeladene Arrangements auf der einen,
Langzeitwirkung und emotionaler Tiefgang auf der anderen Seite –
eine musikalische Vision, die 2002 für Tears Of Mystigma keine
Utopie ist! Sehnsüchte und Hoffnung stehen Verzweiflung und
Abgrund gegenüber! Eine Auseinandersetzung mit der Tragik und
Leidenschaft eines zweifelhaften Daseins!
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Pressestimmen:
Pressestimmen:
Eigentlich hatte ich nach dem hervorragenden CD Debüt „Reflect
Projekt: Colder Side“ damit gerechnet, daß die nächste
Veröffentlichung über ein Label erscheint. Allerdings
ist auch die aktuelle 4-Track CD eine Eigenproduktion. Produktionstechnisch
konnte man noch einmal zulegen und auch musikalisch hat man sich
enorm weiterentwickelt. Straightes Riffing trifft auf elektronische
Finessen und ergänzt sich in dunkel-melancholischen Melodien.
Sänger Torsten Bäumer hat in seiner Stimme noch eine größere
Verzweiflung reingelegt. Das Titelstück beginnt mit befremdlichen
Sampling und entwickelt sich fortan zu einem powerfull Goth Rock
Song mit atmosphärischen Flächen. Ein ergreifender Refrain
steht im Mittelpunkt des Tracks, der immer wieder geschickten Tempiwechsel
unterliegt. Die Vocals sind mal nicht im tiefen Timbre zu Hause
und sorgen eher für die gefühlvollen Momente. Fast nahtlos
schließt sich „The Corridor“ an. Erneut besticht
die druckvolle Ausrichtung. Die energisch gespielten Drums hauchen
dem düsterem Unterton Leben ein. Der Beginn vom Schlußstück
„Something 12-Styled“ ist sehr getragen, dramatisch
gehalten. Es ist das ruhigste Stück der Maxi und steckt voller
Wehmut. Bleischwere, etwas doomige Gitarren sorgen für bedrohliche
Momente, während der Einsatz einer Frauenstimme für kurze
Aufhellung sorgt. Mit dieser überzeugenden Maxi dürfte
die Labelsuche kein Problem mehr sein. www.tears-of-mystigma.de
(andreas / Aboss Webzine)
Der Name Tears Of Mystigma ist mir schon seit vielen Jahren geläufig.
In meinen zugegebenermaßen leichtsinnigen Jahren spielte ich
mal in einer Death Metal Band. Als wir uns dann auflösten,
jammte unser damaliger Bassist ein paar Mal bei eben dieser Combo,
die damals noch Musik irgendwo zwischen Dark Millenium und frühen
The Gathering spielte. Wie so viele Bands hat man sich im Laufe
der Jahre gewandelt, ist erwachsener geworden und spielt heutzutage
doch eher metalbeeinflussten Gothic Rock. Seit der Gründung
im Jahre 1993 veröffentlichten Tears of Mystigma zunächst
zwei Demos und eine Mini CD. Im Jahre 2000 folgte das ebenfalls
in Eigenregie aufgenommene Album „Reflect Project: Colder
Side“. Trotz angeblich euphorischer Reaktionen auch seitens
der Labels konnte noch kein Plattenvertrag unterzeichnet werden.
Schade eigentlich. Wer so lange dabei ist und munter durch die Szene
rockt, hat es auf jeden Fall verdient. Obwohl der Zug sicherlich
auch irgendwann einmal abgefahren ist, wenn man nicht in die Strümpfe
kommt. Die Musik der Band aus dem Raum Rheine ist auf jeden Fall
reif für eine professionelle Veröffentlichung. Die CD
beginnt mit dem Titelsong recht elektronisch, bald jedoch setzen
fette Gitarren mit einem schönen Riff ein, deren Sound mir
jedoch etwas zu undifferenziert ist. „Higher Circumstance“
entpuppt sich als grooviger Smasher. Der oftmals mehrstimmig dargebotene
Gesang bewegt sich in der für diese Musikrichtung typischen
Tonlage und Klangfarbe, was soviel heißen soll wie: Torsten
Bäumer singt tief und melodisch. Dabei schafft er es jedoch
irgendwie, einen Hauch melancholischer zu klingen als die Konkurrenz,
ohne dabei auch nur den Ansatz von Kitsch zu verbreiten. Auf jeden
Fall geht die Mucke von Tears of Mystigma klasse ins Ohr. „The
Corridor“ ist, wie eigentlich die gesamte CD, einfach ein
schönes Stück Musik. Und irgendwie nicht einmal unoriginell.
Die Mischung aus 80er Jahre Wave und Metal paßt hier so perfekt,
daß man beide Stilrichtungen deutlich wiederfinden kann, der
Song als ganzes aber absolut funktioniert. Der Sound wavelastiger
als die Gothic Rocker der neuen Generation (Charon, The 69 Eyes
oder To/Die/For), aber deutlich härter als Evergrey oder die
seeligen Dreadful Shadows. Mein Lieblingsstück „Mirrorblade“
ist enorm abwechslungsreich geschrieben und verwöhnt uns mit
einem wunderschönen Bass. Auch der Rausschmeißer „Something
12-Styled“ ist gefällig komponiert, liegt zunächst
schwer und heftig im Magen, flacht dann sanft ab und reißt
schließlich extatisch mit. Im Refrain greift dem Sänger
mit Kristina Leugers die obligatorische Frauenstimme unter die Arme.
Auch sie fühlt sich eher in tiefen Tonlagen heimisch und klingt
sehr angenehm. Fazit: Tears of Mystigma erfinden die düster-melodische
Musik nicht neu, haben jedoch einige Aspekte zu einem interessanten
Gemisch zusammengebraut, das jeder Fan der in dieser Kritik erwähnten
Bands mal antesten sollte. Und auch die unter euch, die auf etwas
härteren Stoff stehen, können mal ein Ohr riskieren, denn
die Metal Roots der Band lassen sich immer noch nachweisen. Wenn
man genau hinhört.
8 Punkte von Radagand am 07.11.2002 (Metalglory Webzine)
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