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"COSMOGENESIS", eine musikalische Reise
durch einen dunklen, kalten Kosmos - nach dreijähriger Vorbereitung
hat die Kölner Gothic Rockband THE HOUSE OF USHER ein Album
eingespielt, das nicht nur ihre eingeschworene Fangemeinde im In-
und Ausland begeistern wird: gesampelte Akustikgitarren als psychedelische
Elemente, die klare Gliederung von Rhythmus- und Sologitarren, eine
Kombination von Synth- und live gespielten Bässen machen den
einzigartigen Reiz dieser zwölf düsteren Hymnen aus.
Endlich wieder eine Band, die in der Lage ist, den vielbeschworenen
Wall of Sound' zu kreieren!
Faszinierend auch die inhaltliche Vielschichtigkeit: die Texte erweisen
sich als Ergebnis einer eingehenden Beschäftigung mit den theosophischen
Schriften H. P. Blavatskys in einer ungewöhnlichen Verknüpfung
mit den kosmischen Horrorgeschichten des amerikanischen Autors H.
P. Lovecraft.
Während sich Kultbands wie die SISTERS OF MERCY, FIELDS OF
THE NEPHILIM oder die wiedererstandenen BAUHAUS in Schweigen hüllen,
knüpfen THE HOUSE OF USHER nahtlos an deren Werk an und schaffen
ein Album, das seinerseits das Zeug zum Klassiker hat.
Erstmals unter Betreuung einer seriösen Plattenfirma
haben THE HOUSE OF USHER die Chance, endlich die verdiente Aufmerksamkeit
zu finden.
Folgerichtig urteilt das SONIC SEDUCER Magazin
in seinem Soundcheck: "10 Punkte. Mein persönlicher Favorit.
"Cosmogenesis" klingt einerseits schwer und melancholisch,
verbreitet aber keine Weltuntergangsstimmung. Geiler Gothic Rock!"
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Pressestimmen:
Black 18 - Winter 1999/2000:
Das neue Album der Gothic-Rocker aus Koblenz wurde in der Vergangenheit
des öfteren angekündigt und dann immer wieder verschoben
... jetzt ist es endlich da und das warten hat sich gelohnt! Das
Quartett um Sänger und Frontmann Jörg Bartscher-Kleudgen
hat die letzten 5 Jahre gut überstanden, wenngleich so manche
Umbesetzung innerhalb der Band stattfand und Jörg inzwischen
der Einzige ist, der von der Ur-Besetzung übrig blieb. Doch
musikalisch hat dies der Band anscheinend nicht geschadet, denn
Dominic Daub, Martin Krötz und Alexander Schneiders haben sich
schnell eingelebt bzw. eingespielt und so erstrahlt The House Of
Usher heuer in völlig neuem Glanz und Sound.
Was Christian Death, Mephisto Walz oder The Mission einst verkörperten,
wird von THOU zum Beginn des nächsten Jahrhunderts fortgeführt
und gekonnt in Szene gesetzt. Mitreißender Sound, kraftvolle
Drums, geile Gitarren und Jörgs charismatischer Gesang sind
genau das, was bislang immer für diese Band stand, die man
nicht umsonst zu den besten deutschen Vertretern des Gothic-Rock
zählen darf. Mastermind Jörg Bartscher-Kleudgen ist -
nebenbei bemerkt - ein genialer Geschichtenerzähler und Autor
von Horror-Literatur, was man seinen Texten und der obligatorischen
Geschichte im Booklet zur CD anmerkt. THOU gehören zu den düsteren
Poeten der Neuzeit, überzeugen durch kraftvoll-dynamische Arrangements
und einer gehörigen Portion Pathos ... und zwar dort, wo es
angebracht ist. Auch die eher stimmungsvollen Momente ("Jerusalem")
kommen auf "Cosmogenesis" nicht zu kurz, wenngleich am
Ende die druckvolleren Stücke überwiegen.
Fazit: Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte dieser Band, die
bisher nie das Glück hatte, durch ein ordentliches Label vertreten
und unterstützt zu werden. Doch vielleicht hat diese Misere
nun endlich ein Ende, denn bei Équinoxe Records haben Jörg
und zwei weitere Herren das Ruder nun selbst in die Hand genommen.
Von meiner Seite gibt es für "Cosmogenesis" zunächst
9 von 10 möglichen Punkten und mit etwas Glück ein weiteres
Interview im Frühjahr des noch so jungen Jahres 2000.
Thomas Wacker
Sonic Seducer 11/99:
Wie zu erwarten war, ist auch dieses Album des Hauses wieder eine
tief im herkömmlichen Gothic Rock verwurzelte Angelegenheit.
Treibende Drums mit Sisters Gitarren überlegt und dazu eine
Stimme, wie sie Mitte der Achtziger zur zweiten Garde, weil abwechslungslos,
gezählt hätte. Als ausgesprochener Fan des Gothic Sounds
freut mich zwar jede Platte, die versucht, etwas Leben in diese
Ecke zu bringen, Jörg Bartscher-Kleudgen und Anhang sind jedoch
nur bedingt geeignet, um neue Akzente zu setzen. Klar sind Songs
wie "To Sow A Storm" oder "Equinoxe" nicht von
schlechten Eltern, aber an ein "Burning The Shoruds" von
Dreadful Shadows, um mal eine heutige Größe heranzuziehen,
reichen die im Ansatz schönen Melodien und Keyboardklänge
nicht heran. Das größte Manko ist jedoch wie bereits
erwähnt die vor sich hin plätschernde, immer gleiche Stimme.
Fürchtet hier jemand, mal den falschen Ton zutreffen? Was soll's,
riskiere es lieber!
Peter Heymann
Soundcheck Sonic Seducer 11/99,
6,50 Punkte, Platz 7 von 14 (noch vor Danzig, Therapy oder Stone
Temple Pilots):
Thomas Vogel: (7) THOU haben es wieder geschafft, ein in alter Gothic-Rock
Manier gut strukturiertes und lyrisch fundamentiertes Album zu machen.
Leider singt mir Kleudgen wie immer etwas zu sehr aus dem Kehlkopf.
Thomas Clausen: (1,5) Monstren, Mumien, Mutationen. Staubtrockener,
weinerlicher Gothic-Rock ohne jegliche Höhepunkte oder Dynamik.
Ganz wie in alten Zeiten ...
Judith Wermter: (6) Große Neuerungen gibt es bei den deutschen
Gotik-Rockern nicht zu vermelden, dafür aber gewohnt solide
und gut gemachte Songs von alten Göttern, grausigen Dämonen
und ähnlichem.
Marc Urban: (7) Ein gutes Gothic-Album, dessen Qualität sich
leider aber erst in der zweiten Hälfte richtig offenbart.
Michael Schäfer: (6) Klassischer, treibender Gothic Rock, der
wie schwerer Rotwein den Körper erwärmt und dem letzten
Auflodern der Gefühle zum Ende des Herbstes gleichkommt. Gefällt
mir zwar, ist aber wenig innovativ!
Peter Heymann: (7) Eine dunkle Versuchung längst vergangener
Gothic Tage. Gut geeignet als Hintergrund für die nebelverhangenen
Gedanken, die jedes Jahr im Herbst herbeieilen.
Frauke Stöber: (8) Die Jungs treffen meinen nostalgischen Geschmacksnerv
ziemlich genau - schön, daß es in den heutigen Tagen
noch neue Alben gibt, die genau so klingen!
Thomas Abresche: (7,5) Die dazugehörige Novelle lag mir nicht
vor, aber der Klang hat es in sich. Der nicht sehr abwechslungsreiche,
entspannte und doch kraftvoll mitreißende Goth-Rock Sound
überzeugt auf ganzer Linie.
Sandra Henning (DJ Snadra, Tonwerk Hamburg): (19) Mein persönlicher
Favorit. "Cosmogenesis" klingt einerseits schwer und melancholisch,
verbreitet aber keine Weltuntergangsstimmung. Geiler Gothic-Rock!
Christian Purwien (Second Decay): (5) Ian Curtis lebt doch und singt
jetzt bei dieser Band, aber die Musik ist mir einfach zu langweilig
und höhepunktlos.
Amboss Webzine:
HOUSE OF USHER "Cosmogenesis"
(Equinoxe Records/Etage Music)
Man legt die CD ein, hört wunderbar dunkle Klänge, und
beschäftigt sich mit dem Booklet, welches wie bei allen Veröffentlichungen
des Hauses Usher mit einer schönen Geschichte aufwartet. Diesmal
geht es um einen geheimnisvollen Ort Namens Cathargy und die schöne
und ebenso geheimnisvolle Bethany. In bester H.P. Lovecraft Manier
erzählt uns Sänger Jörg Kleudgen mit an alte Horror
Meister erinnernden Worten ein düsteres Epos. Passend dazu
die Musik. Zwölf dunkel romantische Hymnen bringen Dark Rock
in Perfektion. Der monoton melancholische Gesang trägt zusätzlich
zur Grabesstimmung bei. Man fühlt sich als Schauspieler in
einem alten englischen Horror Film. Man sieht förmlich die
Nebel verhangenen Wälder und die Kutsche, die hier hindurch
rast. Beginnend mit dem treibenden "Nemesis" über
traditionellen Dark Rock bei "Back from the crowds" bis
hin zu balladesken Stücken bieten die vier Kölner alles
was das dunkle Herz in tachycarde Stimmungen versetzt. Gesampelte
Akustik Gitarren als psychedelische Elemente, die klare Gliederung
von Rhythmus und Solo Gitarren, eine Kombination von Synth- und
Live gespielten Bässen machen den Reiz des vielbeschworenen
Wall of Sound aus. Das Album ist durchgehend gut produziert, jeder
Song überzeugt mit düsteren Emotionen. Und da die Band
zum ersten mal mit einem größeren Label zusammenarbeitete
kann man erhoffen das The House of Usher endlich die Aufmerksamkeit
bekommen, die sie schon länger verdienen. "Cosmogenesis",
das Buch zum Album ist für 30 DM erhältlich. Info: www.the-house-of-usher.de
(andreas)
Interviews in:
Black Magazin Nr. 1
Entry Ausgabe Dezember 1997
Fragment Nr. 1
Gothic Grimoire 1/96
Side Line Magazine (Belgien) 1/96
Zillo 12/96
Sonic Seducer 11/99
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